Projektplanung: Defizite planungsorientierter Prozesse und deren Lösung

Zu dieser Zeit des Jahres ist es wieder soweit. Die Projekte für das kommende Jahr werden geplant und die Budgets festgelegt. Ganze Teams sind mit der Planung für das nächste Jahr beschäftigt. Sehr viel Energie, Nerven und Arbeitszeit fließen in diese Aktivitäten. Alle sind sehr beschäftigt. Interessant wäre es mal den ROI dieser Beschäftigung auszurechnen. Was bringt die Planung eigentlich dem Unternehmen? Wie stehen die Kosten im Verhältnis zum Nutzen. Oder ist Planung ein notwendiges Übel, dessen Nutzen nicht direkt messbar ist?

Aber lassen wir die Messbarkeit einmal außen vor. Sollte man sich nicht zumindest die Frage stellen, ob die Planung das Unternehmen als ganzes in eine bestimmte Richtung bewegt und dadurch weiterbringt.  Stephen Bungay hat in seinem Bucht The Art of Action
How Leaders close the gaps between Plans, Actions and Results eindrucksvoll aufgezeigt, was Planung in einem modernen Unternehmen leisten kann und welche Art der Planung nicht funktioniert. Demnach sollte die Planung sich darauf konzentrieren, eine eindeutige Richtung vorzugeben, in die sich das Unternehmen entwickeln soll. Wichtig: Diese Planung muss anschließend ausreichend kommuniziert werden.
Die eigentlichen Projekte, die sich aus dieser Vorgabe ergeben, sollten nicht planungs-orientiert realisiert werden. Ein planungsorientierter Ansatz in der Projektabwicklung kann nach Bungay aufgrund verschiedener Defizite nicht funktionieren. Unterschiedliche Transaktions- und Koordinationsprobleme verhindern dabei, dass ein perfekter Plan aufgestellt werden kann. Hier ein paar exemplarische Beispiele für Defizite, die in fast allen Projektumfeldern auftreten: Weiterlesen