Warum Theory Y Blog?

Dies ist der Theory Y Blog.

Was ist denn das für ein Name für einen Blog, werden sich manche von euch fragen.
Den Namen habe ich gewählt, weil ich hier nützliche Informationen über alternative Arten von Unternehmensorganisation und moderne Ansätze von Management zusammentragen möchte. Die “Theory Y” bildet den Rahmen dieser Überlegungen.

Theory X und Theory Y

Die Theory X beschreibt ein Menschenbild, in dem Mitarbeiter faul sind und in aller Regel jegliche freiwillige Arbeit meiden. Um dieser Einstellung zu begegnen ist es aus Management Sicht notwendig, Angestellte mit klaren Arbeitsaufträge zu instruieren und ein System zu schaffen, indem eine ständige Kontrolle der Mitarbeiter ermöglicht wird. Dies funktioniert am effizientesten, in dem man eine hierarchische Struktur aufbaut, in der die jeweils übergeordnete Stufe die Anweisungen für die darunterliegende Hierarchiestufe definiert und die Verantwortung für deren korrekte Ausführung übernimmt.
Ein Mitarbeiter nach Theory X handelt nicht eigeninitiativ. Jede Handlung muss einen Mehrwert für Ihn selbst erbringen. Um einen solchen Mitarbeiter zu gewünschten Handlungen zu motivieren ist es deshalb notwendig, ihm eine Belohnung zu versprechen.

Im Gegensatz dazu geht man in der Theory Y davon aus, dass Menschen ambitioniert und selbst motiviert sind. Selbstständiges Handeln macht ihnen Spaß. Man glaubt, dass Angestellte sich gerne den Herausforderungen des täglichen Arbeitsleben stellen und es ihnen Freude bereitet diesen gerecht zu werden. Arbeit wird als eine spezielle Form des Spielens angesehen.
Diese Art von Mitarbeitern muss nicht künstlich mit Belohnungen motiviert werden. Es ist ausreichend, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das ihre natürliche Motivation nicht zerstört. Die Aufgabe von Managern ist es, ein solches Arbeitsumfeld zu schaffen. Eine Theory Y Führungskraft geht davon aus, dass Mitarbeiter denen man ideale Rahmenbedingungen herstellt von sich aus ihr Bestes geben. Das Gefühl gute Arbeit geleistet zu haben und die Anerkennung dieser Leistung durch Kollegen stellt eine ausreichende Motivation dar.

Klingt einfach

Aber was bedeutet es ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die natürliche Motivation nicht zerstört? Was sind ideale Rahmenbedingungen für sich selbst motivierende Mitarbeiter? Was motiviert oder demotiviert einen Mitarbeiter überhaupt?

Ein Arbeitsumfeld zu schaffen, indem sich Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten bestmöglich entwickeln können ist nicht einfach. Viele Faktoren nehmen Einfluss darauf, ob  eine Unternehmenskultur entsteht, die ohne Hierarchien funktioniert und dabei weiterhin den Zweck der Unternehmung erfüllt: Geld verdienen.

Und jetzt

Der Name des Blog macht es bereits deutlich. An dieser Stelle möchte ich mich ausschließlich mit dem Theory Y Menschenbild beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass die meisten Leser aktuell in einem auf Grundlage des Theory X Menschenbilds organisierten Unternehmen beschäftigt sind. Wenn ihr zu denen gehört, die glauben, dass es auch anders geht, möchte ich euch einladen mit mir gemeinsam über alternative Lösungen nachzudenken. Mein Ziel ist es Wege zu einer Organisationsform zu finden, die dem Theory Y Menschenbild bestmöglich gerecht wird. Dazu ist es notwendig sich nach und nach mit den relevanten Themenbereichen zu beschäftigen. Im ersten Schritt ist es allerdings wichtig zunächst einmal heraus zu finden, welches die wichtigsten Themengebiete sind.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei der Suche nach den relevanten Themen helft:
Worauf kommt es euch bei eurer täglichen Arbeit an?

  • Was muss ein Unternehmen leisten, damit ihr dort gerne arbeitet?
  • Was Motiviert euch?
  • Was vermisst ihr aktuell?
  • Welche negativ Beispiele kennt ihr, die zeigen, wie man es besser nicht machen sollte?
  • Welche Vorgaben benötigt ihr für eure Arbeit und was möchtet ihr lieber selber entscheiden

3 Gedanken zu “Warum Theory Y Blog?

    • Ich denke es gibt unendlich viele Varianten der beiden oben beschriebenen Theorien. Diese beiden sollen ja auch nur die jeweiligen Extreme darstellen. Ich glaube sogar, dass jede Organisation durch ihre eigene Unternehmenskultur eine individuelle Variante ausbildet.
      Darum geht es mir aber eigentlich gar nicht. Die entscheidende Frage für mich ist, was man in der Praxis tun kann, um eine Organisationsform zu finden, die den dargestellten Grundprinzipien entspricht.

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